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1.Platz

1.Platz

Gleisbach-quartier Flensburg

2.Platz

Art​: 

Ort:​

Status​:   

Größe:

BGF: 

Nutzung:  

Team:  

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb, 2. Platz

Flensburg Hauptbahnhof

Wettbewerb 2. Platz, abgeschlossen

5 Hektar

34.000qm

Wohnen, diverse Sondernutzungen, Quartiersgarage

​studiomauer I Ottl,la Landschaftsarchitektur

Sensibler Städtebau

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Der Entwurf berücksichtigt die vorhandenen Naturräume und stärkt diese und die wichtige Kaltluftschneise durch seine Struktur. 

Dynamischer Masterplan

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Die Planung erfolgt dynamisch und anpassbar, sodass langfristig flexibel auf die sich wandelnden Rahmen-bedingungen reagiert werden kann. 

Schwammstadtkonzept

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Ein kaskadenartiges Wassermanagementkonzept verdunstet Oberflächenwasser in entwurfsprägenden biodiversen Retentionsräumen.

Nachhaltige Mobilität

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Am Quartierseingang werden im Hub die privaten PKW gesammelt und halten das Quartier weitgehend Autofrei.

Einleitung

Das Quartier am Gleisbach zeichnet sich durch eine einfache und resiliente Struktur aus, welche die Qualitäten des Ortes schützt und diese zu einem nachbarschaftlichen Quartier weiterentwickelt.

Das Wettbewerbsgebiet ist geprägt durch verschiedene Grünräume, die sowohl ökologisch als auch gestalterisch eine zentrale Rolle im Entwurf spielen. Die verschiedenen Grünflächen – der Gleisbach im Nord-Osten, der Willi-Merkel-Park als mittige grüne Kaltluftzone, sowie der Grünzug im Süden entlang der Gleise – prägen das Gebiet nicht nur funktional, sondern auch visuell. Insbesondere der gewachsene Baumbestand ist als wertvolles, erhaltenswertes Element in den Entwurf eingebunden.

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Konzept

Der Entwurf gliedert den Ort in Vier nachbarschaftliche, offenporige Wohnhöfe und einen zentralen Mobilitätshub am Eingang des Quartiers. Die Setzung bildet eine kraftvolle städtebauliche Kante aus, die den Wind der Kaltluftzone maßgebend leitet und welche sich im Inneren zu unterschiedlichen Freiräumen öffnet und Blickbezüge zueinander schafft.

Zwischen den Blöcken gliedern Blau-Grüne Retentionsräume den Entwurf, schaffen Habitatverknüpfungen zwischen dem Baumbestand des Gleisbachs und dem Willi-Merkel-Park und sorgen für einen Frischluftaustausch innerhalb der Nachbarschaften. Gleichzeitig dienen die Retentionsräume maßgeblich der Entwässerung bei Starkregenereignissen und fördern die ökologische Vielfalt und die Nachhaltigkeit des Projekts.

Die unterschiedlichen Nachbarschaften lassen sich in Phasen nacheinander entwickeln und sind durch sich wiederholende Typologien geprägt. So können Synergien im kostengünstigen Bau und systematischem Holzmodulbau auch auf kleinere Baugruppen übertragen werden und gleichzeitig vielfältige Nachbarschaften entstehen.

Mobilität

Das Wettbewerbsgebiet wird über die Straße „Am Mühlenteich“ erschlossen. Private PKW fahren über die nord-östliche Einfahrt auf kürzestem Weg in die Quartiersgarage und halten somit das Quartier weitgehend autofrei. In unmittelbarer Nähe zum HUB befinden sich Kiss & Ride-Parkplätze für die Kita. Fußgänger- und FahrradfahrerInnen erschließen das Quartier zentral über die Kreuzung „Am Mühlenteich“ und „Mühlendamm“ in unmittelbarer Anbindung an den Hauptbahnhof Flensburg.

Die Parkpromenade im Süden der Bebauung folgt dieser und dem Willi-Merkel-Park und bildet das Rückgrat für die Erschließung der einzelnen Nachbarschaften. Im Süd-Osten schafft die Promenade den Sprung über den Gleisbach zu den östlichen Quartieren und bindet diese mit an. Durch die zentrale Lage des Parkwegs bleiben die Wohnhöfe autofrei und sind dennoch gut erschlossen. Die wassersensiblen Fugen müssen nicht befahren werden, was die Wohn- als auch die ökologische Qualität des Gebiets unterstützt.

Die Wohnhöfe werden über ein großzügiges „Eingangstor“ von der Promenade aus erschlossen. Die Wohnerschließung erfolgt maßgeblich von Innen, wodurch die gemeinschaftliche Atmosphäre gefördert wird. Die Höfe sind für die Feuerwehr zugänglich, Kurvenradien sind in der Durchfahrt, sowie in der Hofgestaltung berücksichtig und hinsichtlich der Versieglung optimiert und reduziert. Die befahrbaren Flächen werden mit Rasenwaben ausgeführt, sodass sie sich in das grüne Bild der Höfe integrieren.

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