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BAHNHOF
LÖHNE

Art

Thema

Status

FACTS

2400m2

Bauen im

Bestand

Wettbewerb

Umbau Bahnhof Löhne zu einem Kulturort

4. Platz

BGF

Typ

Aufgabe Das Ziel des Wettbewerbs ist es, einen Lösungsvorschlag für den Umbau des bestehenden Bahnhofsgebäudes Löhne und Kulturdenkmal zu einem sogenannten Dritten Ort zu erarbeiten. Dieser soll die Nutzungen einer Stadtbücherei, Veranstaltungsräume, Vereinsräume, gemeinschaftliche und flexible Gastronomie, Mobilitätsstation und Bahnhofserschließung vereinen.

Per Definition weist ein „Dritter Ort“ acht Charakteristika auf: Schwellenloser Zugang, Non-Hierarchisch, Kommunikativ, Zentral, Belebt, Funktionell, Spielerisch und Aushängeschild.

Das Bahnhofsgebäude der Stadt Löhne soll zu eben diesem Ort transformiert werden. Ein Ort für Löhne, der ein neues Zentrum am überregionalen Schnittpunkt des Bahnverkehrs bildet. 

Löhne Bahnhof Bibliothek
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In 3 Schritten zum Entwurf:

 

1. Aufräumen Der erste Schritt beinhaltet das Reduzieren der baulichen Substanz auf die notwendige und prägende Gebäudestruktur. Einbauten aus verschiedenen Umbauten werden abgebrochen, verschlossene historische Fensteröffnungen wieder geöffnet und Durchbrüche erstellt. Durch diesen Schritt lassen sich die ursprümglichen räumlichen Qualitäten der verschiedene Räume und Säle heraus stellen. 

2. Strukturieren Der reduzierte Grundriss wird um neue Wände, Erschließungen und Einbauten ergänzt. Dieser Schritt ermöglicht es das Bestandsgebäude neu zu gliedern, um als dritter Ort zu funktionieren. Die neuen Erschließungen erlauben ein hohes Maß an Flexibilität in Bezug auf Nutzer, Nutzungszeit- räumen und programmatischen Überlagerungen. 

3. Programmieren Die neue Struktur bildet das Gerüst für die verschiedenen Nutzungen im Dritten Ort.

Der Eingang wird durch ein neues, helles und schlichtes Vordach betont. Der Bahnhof wird um einen Aussichtspunkt ergänzt, welcher am regionalen Knotenpunkt auf die Veränderung im Bahnhof hinweist.

Im Schnittpunkt der drei Säle entsteht die Zentrale als wichtiges gliederndes Element. Die eingestellte Lesegalerie vermittelt zwischen den verschiedenen Geschossen und erlaubt eine ganz neue Erschließung des Denkmals. Die Lesetreppe ins Souterrain verbindet fließend die drei verschiedenen Geschosshöhen am Wartesaal. Durch die reduzierte und einfache neue Struktur ist eine einfache Orientierung und Durchwegung des Dritten Ortes gewährleistet. Der Entwurf schafft einen subtilen und respektvollen Umbau zu einer neuen Zukunft.

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Der Turm Ein subtiler Turm schafft einen neuen Weitblick über Löhne und macht die neue innere Nutzung auch von außen sichtbar.

Die Zentrale Im Inneren organisierte die Zentrale verschiedene Nutzungen und bringt die drei historischen Säle miteinander in Beziehung.