
1.Platz
Urban Q,
Hannover
1. Preis
Art​:
​
Status​:
BGF:
Wohneinheiten:
Konstruktion:
Team:
Neubau Wohnquartier mit teilweise öffentlichen Erdgeschossen in Hannover Mitte
LP 1-8
17.600qm
195
Holzrahmenbau, BSP Massivholzdecken
​studiomauer, OMP
Belebter Nutzungsmix

Der Baustein B belebt mit einer öffentlichen Erdgeschosszone und eine urbanen Wohnweg das Quartier und strahlt in die Umgebung aus
Nachhaltiger Bau

Vorgefertigte Holzrahmenbauwände und BSP-Massivholzdecken ermöglichen eine schnelle Bauzeit und sparen CO2 im Bauprozess ein.
Flexible Grundrisse

Wandelbare Grundrisse ermöglichen eine langfristige Anpassung der Wohnungsgrößen und ermöglichen somit eine suffiziente Nutzung des Hauses.
Hoher Energiestandard

Der hohe Energiestandard (EH40) wird von der KFW-Bank stark gefördert und reduziert die Heizkosten langfristig auf ein Minimum.
Entwurf
Der Entwurf der Wohngebäude auf Baufeld B besteht sieht zwei ähnliche Baukörper vor, die durch ihre durchgehenden Gebäudefluchten und klammerförmigen Grundflächen und ein Ensemble bilden. Sie ähneln sich durch ihre Form und Fassadenstruktur wie zwei Geschwister, unterscheiden sich aber in ihrer Farbigkeit.
Die beiden Gebäude sollen als gute Nachbarn zwischen den angrenzenden Baufeldern vermitteln. Eine öffentliche Durchwegung ermöglicht die fußläufige Verbindung der Quartiersplätze und wirkt als Begegnungsraum. Durch die Abstaffelung um ein Geschoss sowie die Öffnung der Baukörper zueinander werden die beiden privaten Höfe mit ausreichend Tageslicht versorgt, sodass ein begrünter Innenhof entsteht.
Die effiziente Organisation von Grundrissen und Fassade erlaubt eine einfache und ressourcensparende Konstruktion. So sind neben dem weitgehenden Verzicht auf Betonwände in den Obergeschossen z.B Fassadenbäder mit Reduktion der Haustechnik möglich. Auch eine Ausführung der Tragenden Bauteile in Holz-Massivbauweise ist zur CO2-Reduktion denkbar.

Nachhaltigkeit Die Scheune wird im Zuge des Umbaus Kernsaniert. Um die alten belasteten Mauerwände zu erhalten und gleichzeitig einen hohen Energiestandart zu realisieren entsteht im Inneren eine Zweite hochgedämmte Hülle mit Holzrahmenwänden und Holzweichfaserdämmung. Das Bestandsmauerwerk bildet dabei die stark hinterlüftete Hülle . Die Decken werden als sichtbare Brettsperrholzdecken hergestellt.
Das Gebäude erhält durch die Sanierung und den EH40 Energiestandart hohe Förderungen und wird in Zukunft kaum Energie verbrauchen. Auf der Nachbarscheuen enstehen 140 Quadratmeter PV-Flächen, welche die Luft-Wärempumpe, sowie die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung mit Strom versorgen.


Erschließung und Nutzung
Die einzelnen Treppenhäuser werden an den Außenseiten des Baufelds ebenerdig erschlossen. Neben jedem
Treppenhaus ist ein Fahrradraum untergebracht. Zudem sind z.B. am Quartiersplatz kleinere gemeinschaftliche
sowie gewerbliche Nutzungen geplant.
Die Hochparterre-Wohnungen im Erdgeschoss ermöglichen in Verbindung mit massiven Brüstungen eine hohe
Privatsphäre. Aus den Treppenhäusern werden die gemeinschaftlich genutzten Höfe erschlossen, die sich
ebenfalls auf Hochparterre-Ebene befinden. Hierdurch wird die Privatheit der Höfe entlang der öffentlichen
Durchwegung gesichert. In den Obergeschossen sind Wohnungen gemäß vorgegebenem Wohnungsmix geplant,
mit Loggien an den Außenseiten und Balkonen zum Hof. Jeder Block verfügt über eine gemeinschaftlich genutzte
Dachterrasse sowie Dachbegrünung und großflächige PV-Belegung auf den Dächern. Die Tiefgarage im UG ist an
die Baufelder A und C angeschlossen. Neben Stellplätzen sind dort Technik- und Abstellräume untergebracht.

