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1.Platz

1.Platz

Bergische Kaserne

3.Platz

Art​: 

Ort:​

Status​:   

Größe:

BGF: 

Nutzung:  

Team:  

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb

Düsseldorf

Wettbewerb 3. Platz, abgeschlossen

27 Hektar

130.000qm

Wohnen, diverse Sondernutzungen, Quartiersgarage

​studiomauer I Arbos landscape

Sensibler Städtebau

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Der Entwurf berücksichtigt die vorhandenen Naturräume und die Denkmalgeschütze Kaserne und ergänzt die sensible Struktur sinnhaft.

Dynamischer Masterplan

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Die Planung erfolgt dynamisch und anpassbar, sodass langfristig flexibel auf die sich wandelnden Rahmen-bedingungen reagiert werden kann. 

Schwammstadtkonzept

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Ein kaskadenartiges Wassermanagementkonzept verdunstet Oberflächenwasser in entwurfsprägenden biodiversen Retentionsräumen.

Nachhaltige Mobilität

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Drei zentrale Quartiersgaragen sammeln den ruhenden Verkehr und halten das Quartier weitgehend Autofrei.

Einleitung

Der Entwurf auf dem historischen Kasernenareal sieht vor den Bestand um drei neue Nachbarschaften zu ergänzen. Die Baukörper im Modulbausystem orientieren sich in der städtebaulichen Ausrichtung am Bestand und ergänzen diesen Sinnhaft entlang alter Wegestrukturen. Im Inneren rahmen die Nachbarschaften die bestehenden grünen Biotope und Gehölzstrukturen und bilden so eine natürliche und bereits gewachsene Grüne Quartiersmitte als neues Herz der Bergischen Kaserne aus. Die Erschließung erfolgt über einen kompakten Loop, welcher regelmäßig grün-soziale Nachbarschaftsplätze, sowohl im Neubau als auch am denkmalgeschützten ehemaligen Casino ausbildet. Ein durchmischtes und resilientes Nutzungskonzept bereichert das Quartier und lädt auch die Nachbarschaften der Umgebung in das neue Quartier ein.

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Konzept

Im Süden wird zunächst der historische Gebäudebestand mit kleineren Zwischennutzungen bespielt und langsam mit verschiedenen Sanierungsankern revitalisiert und aktiviert. Im zweiten Schritt folgt die Urbane Nachbarschaft am kompakten Quartiersloop, welche den inneren Quartierspark von Norden her fasst und gemeinsam mit der Schule im Osten und dem Nahversorgungsbaustein im Westen einen funktional abgeschlossenen Baustein bildet. Im Zuge der weiteren Nachverdichtung entsteht im Norden die Nachbarschaft am Feld, welche durch offenen und gemeinschaftliche Gartenstrukturen und Obstgehölze geprägt ist. Im Osten entsteht die Nachbarschaft am Wald, welche dem östlichen Waldrand genügend Platz bietet, sich zu diesem öffnet und durch neue klimanagepasste Bäume mit diesem verwebt. Insgesamt wird die städtebauliche Entwicklung zu den Rändern weniger dicht, sodass auf Wälder, Wiesen und die angrenzenden Wohnnachbarschaften Rücksicht genommen wird. Bei Bedarf und hohem Wohnungsdruck ermöglicht das städtebauliche Strukturkonzept und die Abstandsflächen der Gebäude höhere Geschosszahlen ohne die Gesamtstruktur, die Versiegelung und die Freiräume zu verändern.

Mobilität

Das Quartier wird durch einen effizienten und grünen Loop von der Knittkuhler Straße erschlossen. Der Loop erschließt umlaufend alle Nachbarschaften, sowie die drei Mobility-HUBs, welche jeweils den einzelnen Nachbarschaften und deren Bauphasen zugeordnet sind. Die zentralen HUB´s sammeln den MIV und bieten in den Erdgeschossen Sharing- und weitere Infrastrukturangebote. Der Loop bietet wohnungsnahe barrierefreie Stellplätze und ist ausreichend groß dimensioniert, sodass ÖPNV, Müll- und Feuerwehrfahrzeuge das Quartier erschließen können. Ein kompaktes Wegenetz aus privaten Wohnstraßen und kurzen Fuß- und Radwegen ergänzt den Loop und ermöglicht eine vielschichtige Erschließung, sowie eine hohe Freiraumqualität. Im Inneren quert die fuß- und fahrradläufige Aktivmeile als übergeordnetes Angebot das Quartier und erschließt das denkmalgeschützte ehemalige Casino im Süden mit dem Quartiersplatz am Nahversorger, dem Sportzentrum und der aktiven Sportfläche im Norden Richtung Knittkuhl.

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